SGH setzt Ausrufezeichen im Abstiegskampf
 
Die SGH hat im Kampf um den Klassenverbleib in der Kreisliga A Rhein/Ahr am Sonntag ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und gegen die SG Inter Sinzig dank einer kämpferisch hervorragenden Leistung mit 2:1 (2:1) gewonnen.
Auf dem Adenauer Hartplatz hatte das Spiel für die Kombinierten vom Nürburgring sehr gut begonnen, denn bereits in der 2. Spielminute konnte Dennis Palarowski sein Team in Führung schießen. Max Heintz hatte ihn zuvor brillant mit einem Pass in die Gasse in Szene gesetzt, sodass der Adenauer Stürmer frei vor dem Gästekeeper auftauchte und diesen mit einem harten Schuss keine Abwehrchance ließ. Doch das Ergebnis sollte nur drei Minuten Bestand haben, da die Gäste vom Rhein durch eine Standardsituation postwendend zum Ausgleich kamen: Nach einem unnötig verursachten Eckball segelte der Ball in den Fünfmeterraum der SGH, wobei ein Sinziger Stürmer im Getümmel am schnellsten schaltete und das Leder über die Linie drückte. Doch die Weiler-Elf zeigte sich durch diesen schnellen Ausgleichstreffer wenig geschockt und erarbeitete sich schrittweise durch sehr gute Zweikampfführung und eine disziplinierte Arbeit gegen den Ball die besseren Tormöglichkeiten. Immer wieder gelangen den Gastgebern Balleroberungen tief in der gegnerischen Hälfte, wobei die daraus resultierenden Kontergelegenheiten zunächst noch nichts einbrachten. Max Heintz, Christian Baur und Tobias Weiler hatten gute Chancen, verpassten jedoch denkbar knapp oder scheiterten am Sinziger Schlussmann. In der 34. Minute war es dann jedoch so weit: Palarowski gelang es, einen zu kurz geratenen Rückpass zu erlaufen, woraufhin er den herausstürmenden Keeper umdribbelte und mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:1 für sein Team einschon. Auf der Gegenseite präsentierte sich die noch vor einer Woche in Westum so löchrige Abwehrreihe wie verwandelt und stand enorm sicher, wodurch die Gäste zu keiner einzigen weiteren guten Möglichkeit im ersten Durchgang kamen.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste erwartungsgemäß die Schlagzahl und setzten die Hausherren nun deutlich häufiger unter Druck. Die erste große Torchance hatte jedoch erneut Palarowski, der von Martin Hertel mustergültig auf die Reise geschickt wurde, jedoch den Ball aus idealer Position recht deutlich über das Tor lupfte. Daher blieb es beim knappen Spielstand und im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs hatten die Gäste durchaus gute Gelegenheiten, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Zwar blieb der Strafraum durch die gute Defensivleistung der SGH nach wie vor fast immer Sperrgebiet, allerdings kamen die Sinziger zwischen der 60. und 80. Spielminute gleich dreimal aus äußerst aussichtsreicher Position aus circa 20 Metern zum Abschluss. Hierbei verzweifelten sie jedoch am sehr gut aufgelegten Eugen Puder im SGH-Tor, der seinem Team durch tolle Flugparaden die Führung festhielt. In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne, wodurch sich der SGH riesige Räume zum Kontern boten. Vier Minuten vor Schluss war Max Heintz von seinem Gegenspieler nur durch ein taktisches Foul zu halten, wodurch der Unparteiische dem bereits verwarnten Kapitän der Gäste folgerichtig die gelb-rote Karte zeigte. In der letzten Spielminute hätte der nach monatelanger Verletzungspause erstmals wieder eingewechselte Luca Dederichs beinahe noch die endgültige Entscheidung herbeigeführt, er scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am gut parierenden Torhüter.  In Unterzahl konnte die SG Inter gegen eine aufopfernd kämpfende Heimmannschaft keine entscheidende Chance mehr erzwingen, wodurch es bis zum Schlusspfiff beim 2:1 für die SGH blieb.
Alles in allem ist der knappe Heimerfolg sicherlich als verdient einzustufen, da das Team vor allem in der Defensive eine sehr starke Leistung gezeigt hat und insgesamt auch die besseren Tormöglichkeiten hatte. Dank eines starken Eugen Puder im SGH-Tor und einer kämpferisch hervorragenden Einstellung in allen Mannschaftsteilen ist es dem Team von Tobias Weiler gelungen, die eminent wichtigen drei Punkte in der Hocheifel zu behalten. Nun will das Team im abschließenden Heimspiel gegen den SC Saffig mit einer ähnlichen Leistung direkt nachlegen, um mit einem positiven Grundgefühl in die Winterpause zu gehen und den Abstand zum rettenden Ufer weiter zu verkürzen.
 
Für die SGH spielten:
Puder- Schmitz, Baur, Weiler, Vitten, M.Hoffmann- Münch (Dederichs/69.), Hertel, Nguyen- Heintz, Palarowski (C.Jüngling/84.)
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Sonntag, den 08.12., im letzten Spiel vor der Winterpause auf den SC Saffig. Das Spiel findet um 14:30 Uhr auf dem Hartplatz in Adenau statt.







 
Später Punktgewinn dank starker Moral
 
Die SG Hocheifel hat sich am ersten Rückrundenspieltag der Kreisliga A Rhein/Ahr mit 1:1 (0:1) von dem SV Blau Gelb-Dernau getrennt. Dabei glich das Team von Trainer Tobias Weiler einen frühen Rückstand erst in der letzten Minute aus.
Auf dem Adenauer Hartplatz war schon von Beginn an klar, dass die Partie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kaum über ansehnlichen Fußball, sondern vielmehr über Tugenden wie Kampfbereitschaft und Zweikampfstärke zu entscheiden war. Dennoch waren es die Gäste aus Dernau, die einen perfekten Start erwischten und die Hausherren bereits in der 3. Spielminute schockten, als sie mit ihrem ersten Angriff die Führung erzielen konnten. Dabei gelang es der SGH-Defensive nicht, eine abgefälschte Flanke aus der Gefahrenzone zu entschärfen, sodass ein Dernauer Angreifer den Ball aus dem Getümmel heraus am machtlosen SGH-Keeper Thomas Schmitz vorbei ins Tor stochern konnte. Doch die Schützlinge von Tobias Weiler verdauten diesen frühen Nackenschlag außerordentlich gut und erspielten sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit eine eindeutige Überlegenheit. Bis ins letzte Drittel hinein gelang den Kombinierten aus Adenau, Leimbach und Reifferscheid durchaus gute Ballstafetten, jedoch gelang es der Offensivabteilung eindeutig zu selten, für torgefährliche Strafraumszenen zu sorgen. Neben drei eher ungefährlichen Schusschancen von Dennis Palarowski wurde die SGH vor allem nach Ecken gefährlich. Etwas Pech hatte das Team dabei nach einer halben Stunde, als Tobias Weiler den Ball per Kopf zwar im Tor unterbrachte, der Treffer aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels nicht anerkannt wurde. Da auf der Gegenseite die SGH-Defensive nahezu gar keinen Abschluss mehr zuließ, ging es mit dem unverdienten Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff war das Spiel insgesamt etwas ausgeglichener, da nun auch die Gäste von der Ahr häufiger Offensivaktionen kreierten und daher Thomas Schmitz nun den ein oder anderen Ball zu halten bekam. Die mit Abstand beste Gelegenheit bis dahin hatte jedoch SGH-Kapitän Christian Baur, als er im Anschluss an eine starke Ecke von Frank Wiese zum Kopfball kam, diesen jedoch über das gegnerische Gehäuse setzte. Großes Glück hatten die Weiler-Schützlinge wiederum in der 65. Spielminute, als die Dernauer ebenfalls nach einem Eckball gleich zweimal hintereinander nur den Pfosten trafen und damit die Riesengelegenheit auf einen zweiten Treffer liegen ließen. Für die letzten zwanzig Minuten stellte Weiler das Spielsystem der SGH um, löste seine insgesamt abermals stabile Abwehrkette auf und brachte mit Daniel Utsch und Martin Halvorsen zwei zusätzliche Angreifer. Dies hätte sich fast schon in der 75. Minute ausgezahlt, als ein tückischer Schlenzer von Utsch an die Latte klatschte und von dort ins Aus flog. Es dauerte dann allerdings dennoch bis zur letzten Spielminute, ehe sich die SGH für ihre gute Einstellung belohnte und doch noch zum Ausgleich kam: Eine Flanke aus dem Halbfeld segelte auf den Kopf von Daniel Utsch, dessen Kopfball vom Torhüter zwar abgewehrt werden konnte, wobei der mit aufgerückte Innenverteidiger Marvin Vitten am schnellsten schaltete und den Abpraller mit seinem schwächeren rechten Fuß zum umjubelten Ausgleich ins Tor schoss. Da die insgesamt souveräne Unparteiische Michelle Sulewski die Partie nur eine Minute später beendete, blieb es beim insgesamt leistungsgerechten Remis.
Alles in allem fällt das Fazit nach dem Unentschieden sicherlich zweigeteilt aus. Auf der einen Seite hat es die Mannschaft verpasst, durch einen Sieg, der allemal im Bereich des Möglichen gelegen hat, die direkten Abstiegsränge zu verlassen. Andererseits zeigt der Ausgleichstreffer in der letzten Spielminute, dass sich das Team zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat und mit dieser Einstellung auch in die nächsten Spiele gehen wird.
 
Für die SGH spielten:
T.Schmitz- Wiese (Prämaßing/81.), Baur (Halvorsen/71.), Weiler, Vitten, S.Schmitz- Münch (Utsch/55.), Hertel, Nguyen- Palarowski, Heintz
 
Ausblick:
Die SG Hocheifel trifft am kommenden Sonntag, den 24.11., um 14:30 Uhr auswärts auf die SG Westum.





 
3:0- Heimsieg dank starker Vorstellung
 
Die SG Hocheifel hat am letzten Spieltag der Hinrunde in der Kreisliga A Rhein/Ahr einen eminent wichtigen 3:0 (1:0)- Heimsieg gegen die SG 99 Andernach II eingefahren. Durch die drei Punkte rückt das Team von Tobias Weiler erheblich näher an die Nicht-Abstiegsplätze heran.
Auf dem Adenauer Hartplatz legten die Kombinierten vom Nürburgring bei winterlichen Temperaturen von Beginn an eine gute Einstellung an den Tag und waren gegen die Gäste aus der Bäckerstadt sehr präsent in den Zweikämpfen. Die erste gute Tormöglichkeit konnten dennoch die Andernacher verzeichnen, jedoch zeigte Thomas Schmitz, der nach über einem Jahr Ausfallzeit aufgrund der Verletzungen von Steffen Hoffmann und Patrick Herz erstmals wieder das SGH-Tor hütete, eine starke Parade und fischte den guten Schuss aus dem Winkel. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ließ die SGH-Abwehrkette um Tobias Weiler, Christian Baur, Marvin Vitten, Simon Schmitz und Moritz Hoffmann trotz tief stehender Sonne praktisch gar keine Chance aus dem Spiel mehr zu. Vielmehr übernahmen die Hausherren nach einer Viertelstunde zusehends die Überhand, kamen jedoch zunächst noch nicht zu klaren Tormöglichkeiten. Sehr häufig kombinierten sich die SGH-Akteure bis in den Strafraum herein, verpassten dann jedoch den letzten Pass oder den richtigen Moment für den Abschluss. Dies änderte sich allerdings in der 37. Minute als Marvin Vitten aus der Abwehr heraus einen herausragenden Ball auf Max Heintz spielte, der sich im Laufduell mit seinem Gegenspieler gut behauptete und so ein Eigentor erzwang, als der Rettungsversuch des Andernacher Abwehrspielers im eigenen Tor landete. Fast hätten die Kombinierten noch vor dem Pausenpfiff nachgelegt, doch der Gästekeeper verhinderte mit einer tollen Parade ein Traumtor des stark aufspielenden Jan Münch, der den Ball per Volleyabnahme aufs Tor geschossen hatte. Somit ging es mit der knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel attackierten die Gäste den Spielaufbau der Hausherren etwas früher, allerdings konnten sie diese dadurch nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. In allen Mannschaftsteilen der SGH stimmte das Zweikampfverhalten, sodass eine Vielzahl wichtiger Duelle gewonnen werden konnte. Gleichzeitig boten sich gegen den nun höher stehenden Gegner nun immer wieder Räume, in welche die schnellen SGH- Stürmer Dennis Palarowski und Max Heintz hereinstechen konnten. Aus einer solchen Situation resultierte in der 62. Minute dann auch das 2:0, als Heintz von Nguyen steil geschickt wurde, gleich drei Gegenspieler abschüttelte, den Torhüter umdribbelte und dann ins leere Tor einschob. In den folgenden Minuten boten sich den SGH-Offensivakteuren gleich vier riesige Möglichkeiten auf das vorentscheidende 3:0, jedoch wurden diese allesamt auf höchst fahrlässige Art und Weise liegen gelassen, sodass das Spiel weiterhin noch nicht vollends entschieden war. Da jedoch auch weiterhin die SGH-Abwehr so gut wie keine Tormöglichkeiten zuließ, blieb es bis in die Schlussphase bei dem Spielstand. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann gut zehn Minuten vor Schluss der eingewechselte Martin Halvorsen, der nach einem Eckball von Frank Wiese mit seinem Kopfball noch abgeblockt wurde, jedoch energisch nachsetzte und den Ball dann aus spitzem Winkel ins Tor beförderte. In der Nachspielzeit hätte der ebenfalls eingewechselte Daniel Utsch beinahe sogar noch das 4:0 besorgt, jedoch scheiterte er mit seinem Abschluss aus schwieriger Position am Pfosten. Dadurch blieb es bis zum Abpfiff beim Ergebnis von 3:0 für die SGH.
Insgesamt ist dieser klare Sieg als vollends verdient einzustufen, da die Weiler-Schützlinge über die gesamte Spieldauer eine defensiv blitzsaubere Leistung abgeliefert haben und sich in der Offensive mit Toren belohnten, wobei durchaus Gelegenheiten für zwei bis drei weitere Treffer vorhanden waren. Wie schon in der Vorwoche bei der denkbar knappen Niederlage in Ettringen hat die Mannschaft unter Beweis gestellt, dass sie vollkommen intakt und ehrgeizig ist, sich aus der schwierigen Tabellenposition zu befreien. Da von den verbleibenden vier Spielen in diesem Jahr noch drei auf heimischen Geläuf ausgetragen werden, hat die SGH alle Möglichkeiten, sich bis zur Winterpause noch aus dem Keller zu arbeiten.
 
Für die SGH spielten:
T.Schmitz- S. Schmitz, Baur, Weiler, Vitten, Hoffmann- Münch (Wiese/59.), Hertel, Nguyen- Palarowski (Halvorsen/70.), Heintz (Utsch/84.)
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Sonntag, den 17.11., zuhause auf den SV Blau Gelb Dernau. Das Spiel ist für 14:30 Uhr auf dem Adenauer Hartplatz angesetzt, wird möglicherweise aber noch auf 13 Uhr nach vorn verlegt. Nähere Infos hierzu folgen.



 
Eine Leistung, die Mut macht
 
Die SG Hocheifel hat trotz einer enormen Leistungssteigerung ihr Auswärtsspiel bei der deutlich favorisierten SG Ettringen denkbar knapp mit 2:1 (2:1) verloren. Die Niederlage bedeutete gleichzeitig auch das Aus im Kreispokal.
Auf dem Rasenplatz in Ettringen waren es die Gäste vom Nürburgring, die den gastgebenden Tabellendritten nach nur zwei Minuten schockte, als Dennis Palarowski im Laufduell seine Gegenspieler abschüttelte und dann mustergültig auf seinen Sturmpartner Max Heintz flankte, der den Ball aus kurzer Distanz per Direktabnahme zur frühen Führung ins Tor beförderte. Nur wenige Minuten später hätte Palarowski selbst beinahe das 2:0 besorgt, diesmal scheiterte er jedoch im Eins-gegen-Eins am stark parierenden Ettringer Keeper. Die Weiler-Schützlinge, die in einer veränderten Grundordnung defensiv einen sehr gefestigten Eindruck machten, ließen trotz der hohen Offensivqualität des Gegners aus dem Spiel praktisch keine Tormöglichkeit zu. Jedoch mussten sie in der 19. Spielminute den Ausgleich hinnehmen, als ein Angreifer der Hausherren einen von SGH-Keeper Steffen Hoffmann nach vorne abgewehrten Schuss abstaubte. Trotz des Gegentreffers blieben die Gäste sehr präsent und konnten enorm viele Zweikämpfe für sich entscheiden, wodurch man der SG Ettringen spürbar zusetzen konnte. In der 32. Spielminute dezimierten sich die Hausherren dann selbst, als ein Ettringer Stürmer nach einem groben Foulspiel an SGH-Kapitän Christian Baur völlig zurecht die Rote Karte erhielt. Überhaupt wurde die Partie auf und neben dem Feld zunehmend hitziger, jedoch hatte der sehr umsichtig agierende Schiedsrichter Thomas Lühring das Geschehen zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle. In Überzahl attackierten die Gäste fortan etwas früher, ohne jedoch die defensive Grundordnung zu verändern. Obwohl aus dem Spiel praktisch kaum noch etwas passierte, mussten die SGH-Akteure in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen, der fast eine Kopie des ersten Treffers darstellte, da ein Ettringer Akteur im Anschluss an eine Standardsituation wiederum einen zu kurz abgewehrten Ball aus einem Meter über die Linie drückte.
Nach der Halbzeitpause, in der die SGH verletzungsbedingt ihren Torhüter wechseln mussten, bot sich den Zuschauern ein durchaus verändertes Bild, da die SGH nun zunehmend das Zepter in die Hand nahm und sich die Hausherren deutlich defensiver orientierten. Trotz des höheren Ballbesitzanteils gelang es den Weiler-Schützlingen allerdings zu selten, sich bis in den Strafraum herein zu kombinieren. So waren es Distanzschüsse von Weiler und Palarowski, die dem Ettringer Gehäuse am gefährlichsten wurden. Gegen aufgrund der langen Unterzahl zunehmend müde Hausherren, die nur noch durch Konter gefährlich wurden, erhöhte die SGH in der Schlussphase nochmals den Druck und beinahe hätte Marvin Vitten seine starke Defensivleistung durch einen Kopfballtreffer gekrönt, jedoch verfehlte er das Tor um einen halben Meter. In der 87. Minute sah ein Ettringer Akteur wegen Zeitspiels die Gelb-Rote Karte. Gegen 9 Gegner warf die SGH in der verbleibenden Zeit alles nach vorne und belagerte den Ettringer Strafraum, kam jedoch nicht mehr zu einer hochkarätigen Tormöglichkeit. Dadurch blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:1 für die SG Ettringen.
Alles in allem ist es sehr schade, dass sich die SGH für ihre couragierte Leistung nicht mit einem Punktgewinn belohnen konnte. Über die gesamte Spieldauer hatte das Team von Tobias Weiler einer der besten Mannschaften der Liga Paroli geboten und hätte zumindest einen Punkt absolut verdient gehabt. Dennoch steht am Ende wieder eine Niederlage, wodurch die Tabellensituation der SGH unverändert schlecht aussieht. Allerdings stehen in den kommenden fünf Wochen bis zur Winterpause ganze vier Heimspiele auf dem Programm, in denen die SGH bei einer Bestätigung der gezeigten Leistung alle Möglichkeiten haben wird, im Abstiegskampf Punkte zu sammeln.
 
Für die SGH spielten:
S. Hoffmann (Puder/46.)- Schmitz, Baur, Weiler, Vitten, M.Hoffmann- Münch (Halvorsen/70.), Hertel, Nguyen- Heintz, Palarowski
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Sonntag, den 10.11., zuhause auf die SG 99 Andernach II. Das Spiel findet um 14:30 Uhr auf dem Hartplatz in Adenau statt.



 
Herber Schock für die SGH

Die SG Hocheifel hat ihr Heimspiel gegen die TuS Kottenheim trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung mit 3:4 (3:1) verloren, wodurch der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nochmals größer geworden ist.
Die Kombinierten vom Nürburgring waren in der ersten Hälfte das deutlich bessere und zielstrebige Team. Die Dominanz konnte in der 23. Minute durch eine schöne Einzelaktion von Moritz Hoffmann zur verdienten Führung für die Gastgeber umgemünzt werden. In der 36. Minute erhöhte die SGH auf 2:0, als Frank Wiese den Ball in der gegnerischen Hälfte eroberte und vor dem Kottenheimer Tor eiskalt einschob. In der 43. Spielminute erzielte Martin Hertel nach einem Eckball von Tobias Weiler sogar das 3:0 für die Hausherren. Dieser Spielstand hatte allerdings nur eine Minute Bestand, ehe die Gäste mit einem direkten Freistoß auf 3:1 verkürzen konnten. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein deutlich verändertes Spiel auf dem sehr rutschigen Geläuf im Adenauer Eifelstadion. Die Gäste taten fortan deutlich mehr für ihr Offensivspiel, während das Spiel der SGH unerklärlicherweise plötzlich extrem fehlerbehaftet war. Aus einem Ballverlust im Aufbauspiel resultierte in der 66. Spielminute der Anschlusstreffer zum 2:3. Nur drei Minuten später konnte die TuS Kottenheim im Anschluss an einen Eckball dann auch den Ausgleich erzielen. In der verbleibenden Zeit entwickelte sich ein sehr offenes Spiel, wobei die SGH mehrfach beste Tormöglichkeiten liegen ließ. So scheiterte man gleich viermal aus hervorragender Abschlussposition entweder am gut parierenden Gästekeeper oder am Aluminium. Und so kam es drei Minuten vor Schluss zum absoluten Tiefschlag für die Hausherren, als ein Schuss von der Strafraumkante von Eugen Puder zwar abgewehrt werden konnte, der Abpraller aber vor die Füße eines weiteren Kottenheimer Angreifers fiel, der keine Mühe hatte, die Kugel aus kürzester Distanz im Tor zum 3:4 für die Gäste unterzubringen. Da die Schlussoffensive der SGH nichts mehr einbrachte, blieb es bis zum Schlusspfiff bei diesem Ergebnis.
Insgesamt muss man festhalten, dass die SGH nach einer starken ersten Hälfte eine erschreckend schwache zweite Hälfte spielte und dafür von einem mutigen Gegner bitter bestraft wurde. Erneut führten individuelle Fehler zu einfachen Gegentoren, während man es vor dem gegnerischen Tor mehrfach verpasste, die Partie durch einen vierten oder fünften Treffer zu seinen Gunsten zu entscheiden.
 
Für die SGH spielten:
Puder- Schmitz, Baur, Vitten, Hoffmann- Wiese (Schneider/59.), Weiler (Halvorsen/85.), Hertel, Nguyen, Heintz- Palarowski
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Sonntag (03.11.) auswärts auf die SG Ettringen. Das Spiel findet um 14:30 Uhr in Ettringen statt und wird gleichzeitig auch als Achtelfinalspiel des Kreispokals gewertet.



 
Leistungsgerechtes Unentschieden für die SGH
 
Die SG Hocheifel hat am Freitagabend im Adenauer Eifelstadion gegen die SG Kempenich 1:1 (1:0) gespielt. Durch das Remis verbleibt die Mannschaft von Spielertrainer Tobias Weiler zwar auf einem Abstiegsplatz, jedoch konnte man den Abstand zu den davor platzierten Teams durch den Punktgewinn erneut etwas verkürzen.
Bei beiden Mannschaften zeigte die Formkurve zuletzt eher nach oben, sodass die Zuschauer in Adenau von einem engen und spannenden Spiel ausgehen durften. Diese Erwartungen wurden auch von Beginn an bestätigt und auf dem Hartplatz entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, in der keines der beiden Teams sich ein wirkliches Übergewicht herausspielen konnte. Das spielerische Niveau der Begegnung war sehr überschaubar, vieles spielte sich im Mittelfeld ab, wo zahlreiche Zweikämpfe zwar mit einer hohen Intensität, aber in aller Regel fair geführt wurden. Ein leichtes Chancenplus konnten die Hausherren verbuchen, die mit zunehmender Spieldauer auch immer besser ins Spiel kamen. In der ersten halben Stunde war jedoch auf beiden Seiten keine einzige hochkarätige Tormöglichkeit zu verzeichnen. Dies änderte sich in der 32. Minute allerdings schlagartig, als Dennis Palarowski im Anschluss an eine tolle Kombination zwischen Patrick Schneider und Max Heintz im Strafraum zum Abschluss kam, zunächst noch abgeblockt wurde, den Abpraller dann aber mit seinem schwächeren linken Fuß volley in den linken Torwinkel beförderte. Die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Führung für die SGH hatte dann bis zur Halbzeitpause Bestand.
Nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte waren es die Gäste, die etwas mehr vom Spiel hatten und sich über gewonnene Zweikämpfe zusehends ins Spiel kämpften. Bei den Weiler-Schützlingen fehlte es nun häufiger an der richtigen Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen und sie agierten insgesamt etwas zu passiv. Dennoch blieb das Chancenverhältnis weitgehend ausgeglichen, da auch die SGH einige Angriffe durchaus ansehnlich zu Ende spielte. Allen voran Palarowski sorgte auf dem rechten Flügel permanent für Gefahr und war von seinen Gegenspielern überhaupt nicht in den Griff zu kriegen. Allerdings verpassten sowohl Moritz Hoffmann als auch Patrick Schneider mit ihren Versuchen einen zweiten Treffer für ihre Farben. In der 62. Minute folgte dann der Ausgleichstreffer, als eine Freistoßflanke von der SGH-Defensive nicht geklärt werden konnte und ein Kempenicher Angreifer das Leder aus dem Getümmel heraus unhaltbar für Steffen Hoffmann ins Tor stocherte. Jenem Hoffmann war es dann aber zu verdanken, dass das Spiel nicht vollends kippte, als er einen tückischen Kopfball mit einer Flugparade aus dem linken Toreck kratzte. In der Schlussphase hofften beide Mannschaften auf den Lucky Punch, allerdings war auch zu spüren, dass niemand mehr bereit war, komplett ins Risiko zu gehen. Trotzdem hätten die Hausherren in der letzten Spielminute fast nochmal jubeln dürfen, denn Max Heintz hatte im Sprintduell seine Verfolger abgeschüttelt und stürmte alleine auf den Gästekeeper zu. Allerdings wurde er im letzten Moment entscheidend gestört, sodass sein Schuss das Tor um wenige Zentimeter verfehlte. Dadurch blieb es bis zum Schlusspfiff des souveränen Unparteiischen Ronny Jäckel beim Resultat von 1:1.
Insgesamt ist das Remis sicherlich als absolut leistungsgerecht einzuordnen, denn keines der beiden Teams hatte sich in einem recht höhepunktarmen, aber hochintensiven Spiel eine Überlegenheit herausspielen können. Für die Hausherren bedeutet dieses Ergebnis zwar, dass man weiterhin im Tabellenkeller feststeckt, allerdings ist es ein weiterer kleiner positiver Schritt hin zu einer besseren Position. Ein schöner Randaspekt der Begegnung für die SGH-Akteure war das Wiedersehen mit ihrem langjährigen Mannschaftskameraden Martin Bell, der mittlerweile wieder für sein Heimatdorf als Kapitän aufläuft und von seinen ehemaligen Mitspielern sehr freundschaftlich empfangen wurde.
 
Für die SGH spielten:
S. Hoffmann- Schmitz, Baur, Vitten, M.Hoffmann- Halvorsen (Hertel/66.), Weiler, Nguyen, Heintz- Palarowski (C.Jüngling/85.), Schneider
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Sonntag (20.10.) auswärts auf den SV Oberzissen. Die Partie findet um 14:30 Uhr in Oberzissen statt.




 
SG Hocheifel holt den ersten Sieg
Die SG Hocheifel hat im achten Anlauf den lang ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Miesenheim gewannen die Schützlinge von Tobias Weiler dank zweier Tore von Moritz Hoffmann verdient mit 1:2 (0:0).
Auf dem Hybridrasenplatz in Miesenheim zeigten die SGH-Akteure von der ersten Minute an, dass sie nach dem verlorenen Heimspiel gegen die SG Westum unter der Woche ihre dort gezeigte respektable Leistung bestätigen und unbedingt Zählbares mit zurück in die Eifel nehmen wollten. So waren die Gäste in der ersten halben Stunde die eindeutig bessere Mannschaft und verteidigten hochkonzentriert. Gerade die zahlreichen langen Bälle, mit denen die Hausherren agierten, wurden von den beiden Innenverteidigern Marvin Vitten und Christian Baur aufmerksam verteidigt. In der Offensive erspielte sich die SGH zudem eine Vielzahl an hochkarätigen Tormöglichkeiten. Doch wie so häufig in der laufenden Spielzeit ließen die Offensivakteure diese Gelegenheiten liegen, sodass es trotz der deutlichen Überlegenheit der SGH vorerst beim torlosen Remis blieb. Nach einer guten halben Stunde kamen die Sportfreunde dann etwas besser ins Spiel und erarbeiteten sich selbst einige Abschlüsse. Wenige Minuten vor dem Pausenpfiff wurde den Hausherren dann ein Foulelfmeter zugesprochen, nachdem der neu in die Startelf gerückte Martin Halvorsen seinen Gegenspieler im Strafraum gelegt hatte. Den gut getretenen Strafstoß parierte SGH-Schlussmann Steffen Hoffmann dann jedoch mit einer starken Parade, sodass es bis zum Halbzeitpfiff beim 0:0 blieb.
Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Mannschaften mutig nach vorne spielten, gegen zwei sehr gut organisierte Abwehrreihen jedoch nur noch selten zu hochklassigen Tormöglichkeiten kamen. In der 73. Spielminute jedoch setzte Moritz Hoffmann auf dem linken Flügel zum Dribbling an, zog nach innen und schlenzte den Ball perfekt und unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel zur vielumjubelten Führung für die Gäste. In den folgenden Minuten sahen sich die Gäste dann jedoch einer fulminanten Offensive der Miesenheimer ausgesetzt, die sofort vehement auf den Ausgleichstreffer drückten und dabei an Steffen Hoffmann verzweifelten, der binnen acht Minuten gleich vier Glanzparaden zeigte und die Führung durch eine tolle Leistung festhielt. Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff setzte Tobias Weiler Max Heintz mit einem starken Pass in Szene, sodass dieser bis zur Grundlinie sprinten konnte und mit viel Übersicht  ins Zentrum passte, wo erneut Moritz Hoffmann lauerte und das Leder aus kurzer Distanz im Tor zum 0:2 unterbrachte. Durch einen Stellungsfehler in der Nachspielzeit und dem daraus resultierenden Anschlusstreffer für die Hausherren machten es die Gäste nochmal unnötigerweise spannend, am Ende brachten die Kombinierten aus Adenau, Leimbach und Reifferscheid den so wichtigen Auswärtserfolg über die Zeit.
Insgesamt ist der Sieg als absolut verdient einzustufen, da das Team von Tobias Weiler vor allem in der ersten Halbzeit das deutlich bessere Team war und auch defensiv sehr gefestigt auftrat. Nicht zuletzt konnte man sich auf den schlicht hervorragend aufgelegten Steffen Hoffmann im SGH-Tor verlassen, der sein Team in einer kritischen Phase mehrfach vor dem Ausgleich bewahrte und zudem einen Foulelfmeter entschärfte, während sein jüngerer Bruder Moritz durch seinen Doppelpack zum Matchwinner avancierte. Für die SGH gilt es nun, die Energie aus dem Erfolgserlebnis mit in die kommenden Wochen zu nehmen, damit im kommenden Heimspiel gegen die SG Kempenich wieder gepunktet werden kann.
 
Für die SGH spielten:
S. Hoffmann- Schieler, Baur, Vitten, Schmitz- Halvorsen (Utsch/71.), Weiler, Nguyen, M. Hoffmann- Palarowski (Merten/86.), Heintz
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Freitag, den 11.10. zuhause auf die SG Kempenich. Das Spiel findet um 19:30 Uhr auf dem Hartplatz des Adenauer Eifelstadions statt.






 

SGH mit zweitem 3:3 in Folge
 
Die SG Hocheifel hat im Spiel gegen die SG Eich ein 3:3 (2:2)- Unentschieden gespielt. Die Mannschaft von Tobias Weiler verbleibt damit zwar auf dem vorletzten Tabellenrang und muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten, zeigte allerdings im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung in allen Bereichen.
Im Adenauer Eifelstadion war den Hausherren vom Nürburgring sofort anzumerken, dass sie sich für die Partie gegen die zuletzt ebenfalls schwächelnden Eicher einiges vorgenommen hatten. In der ersten Viertelstunde präsentierten sich die Weiler-Schützlinge sehr wach und engagiert und kamen recht schnell nach starken Ballgewinnen zu Abschlüssen, die zunächst jedoch noch keine Gefahr für das Gästetor darstellten. Die Gäste hingegen wurden in den ersten zwanzig Minuten praktisch ausschließlich bei Ecken gefährlich, die aufgrund des starken Windes sehr tückisch aufs Tor von Steffen Hoffmann kamen. Dieser behielt aber die Übersicht und klärte zweimal resolut. Zwischen der 25. und 28. Spielminute folgten dann jedoch eine ganz bittere Phase für die SGH: zunächst resultierte aus einer guten Kombination der Eicher auf dem rechten Flügel, bei der die SGH-Defensive zu passiv agierte, der zu diesem Zeitpunkt sehr schmeichelhafte Führungstreffer für die Hausherren. Die offensichtlich geschockten Hausherren mussten dann nur drei Minuten später sogar das zweite Gegentor hinnehmen, als die SG Eich nach einem schwerwiegenden Ballverlust im Mittelfeld blitzschnell in die Spitze spielte und ein Eicher Angreifer Hoffmann mit seinem platzierten Schuss keine Chance ließ. Trotz dieses doppelten Schocks behielt die SGH jedoch die Ruhe und spielte weiterhin konzentriert und zielstrebig nach vorne. Dies führte in der 37. Minute zum Erfolg, als sich Patrick Schneider auf Vorarbeit von Dennis Palarowski gut im Strafraum behauptete und vor dem herausstürmenden Torhüter eiskalt zum 1:2 verkürzte. Nun hatte die SGH ganz eindeutig die Oberhand und drückte noch vor der Pause auf den Ausgleichstreffer, der in der 44. Minute dann tatsächlich auch fallen sollte: Max Heintz setzte sich mustergültig auf dem rechten Flügel durch und spielte eine flache Hereingabe in die Mitte, wo erneut Palarowski die Übersicht behielt und den Ball per Hacke zum einlaufenden Moritz Hoffmann weiterleitete, wodurch dieser nur noch einschieben musste. Durch diesen Endspurt kurz vor der Halbzeitpause ging es mit dem 2:2 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer in Adenau ein sehr interessantes und offenes Spiel, da beide Mannschaften auf den dritten Treffer spielten. In der 60. Spielminute fasste sich Tobias Weiler dann ein Herz und zog aus knapp 30 Metern ab, wobei dem Gästekeeper der eigentlich recht harmlose Schuss durch die Hände flutschte und plötzlich im Netz zappelte, sodass die SGH das Spiel nun vollends gedreht hatte. In der Folge erhöhten die Gäste gezwungenermaßen die Schlagzahl, scheiterten mit ihren Angriffsbemühungen aber häufig an der deutlich verbesserten Abwehrkette um Simon Schmitz, Christian Baur, Marvin Vitten und Moritz Hoffmann. In der 78. Spielminute jedoch gelang es einem Eicher Angreifer auf dem rechten Flügel, sich gegen seinen Gegenspieler durchzusetzen und den Ball in die Mitte zu geben, wo sein Sturmpartner den Ball mit etwas Glück aus spitzem Winkel zum 3:3 versenkte. In der Folgezeit war eine spannende und durchaus auch hitzige Schlussphase zu bestaunen, in der beide Teams spürbar den Lucky Punch herbeiführen wollten. Da jedoch die Angriffsbemühungen auf beiden Seiten nicht mehr zwingend genug waren, blieb es bis zum Schlusspfiff des souveränen Unparteiischen Dr. Irhad Tresnjo beim Unentschieden, das insgesamt wohl auch als leistungsgerecht zu bezeichnen ist.
Alles in allem hat sich das Team von Tobias Weiler leider nicht für eine gute Mannschaftsleistung mit einem Sieg belohnen können. Sowohl in puncto Einstellung als auch im spielerischen Bereich war die Partie eine deutliche Steigerung gegenüber dem Remis in Mayen. Jedoch war auch die Qualität des Gegners deutlich höher, sodass man sich am Ende mit einem Punkt zufriedengeben muss. Auch wenn die Tabellensituation weiterhin alles andere als rosig aussieht, muss das Team nun die positiven Aspekte mit in die kommenden Aufgaben nehmen. Schon am Mittwochabend hat die SGH die Gelegenheit, im Nachholspiel gegen die eindeutig favorisierte SG Westum vor heimischem Publikum für eine kleine Überraschung zu sorgen und weitere Punkte zu sammeln. Dafür wird aber eine weitere Leistungssteigerung und eine hochkonzentrierte Vorstellung vonnöten sein.

Für die SGH spielten:
S. Hoffmann- Schmitz, Baur, Vitten, M. Hoffmann- Weiler (Schieler/75.), Hertel- Heintz, Nguyen, Palarowski (Merten/85.)- Schneider
 
Ausblick:
Die SG Hocheifel trifft in einem Nachholspiel am kommenden Mittwoch (02.10.) auf die SG Westum. Das Spiel findet um 19:30 Uhr im Adenauer Eifelstadion statt.





 
Nur ein Punkt im Kellerduell

Die SGH ist im Duell beim Tabellenletzten SV Rheinland Mayen nicht über ein 3:3 (1:2)- Unentschieden hinausgekommen und wartet damit weiter auf seinen ersten Saisonsieg.
Die Gäste aus Adenau übernahmen recht schnell die Kontrolle über die Partie und erspielten sich einige Tormöglichkeiten, agierten insgesamt aber zu behäbig und unkonzentriert. Nach einem klaren Foul an Max Heintz trat Luca Dederichs nach einer halben Stunde zum Elfmeter an und verwandelte sicher. Doch praktisch direkt im Gegenzug erzielten die Rheinländer mit ihrer ersten wirklichen Offensivaktion den Ausgleichstreffer, bei dem gleich mehrere Defensivspieler der SGH alles andere als gut aussahen. Im Anschluss drückten die Weiler-Schützlinge auf den zweiten Treffer, jedoch vergaben Heintz und Schieler jeweils aus aussichtsreicher Position. Kurz vor der Pause war es dann Patrick Schneider, der einen vom Torwart abgeprallten Ball mit vollem Risiko direkt nahm und das Leder unhaltbar ins Netz beförderte.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es jedoch noch nicht einmal eine Minute, ehe die Hausherren durch einen überaus kuriosen Treffer zum Ausgleich gelangten. Bei einem Ball in die Spitze übersah der Schiedsrichter neben einem Foulspiel eine derart deutliche Abseitsposition, dass selbst die Mayener Akteure etwas ungläubig waren, als der aus dieser Situation resultierende Treffer gegeben wurde. In der Folge drückten die Gäste quasi permanent auf den dritten Treffer, der jedoch einfach nicht fallen wollte. Ein halbes Dutzend hervorragender Tormöglichkeiten ließen die Kombinierten vom Nürburgring liegen, allzu häufig kombinierten sie sich in den Strafraum, um dann zu unkonzentriert abzuschließen. Gleich zweimal wurden etwa Schüsse der SGH noch auf der Torlinie abgeblockt, nachdem man den Mayener Keeper bereits überspielt hatte. Außerdem klatschte ein Freistoß von Weiler nur an die Latte, wobei Martin Hertel den Ball anschließend zwar im Tor versenkte, der Treffer aufgrund einer mutmaßlichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. In der Nachspielzeit folgte dann eine Szene, die bei den Gästen vollkommene Fassungslosigkeit auslöste: Max Heintz wurde auf dem linken Flügel derart heftig gefoult, dass er anschließend gestützt vom Feld getragen werden musste. Doch anstatt das Foul zu pfeifen, ließ der Unparteiische den Konter der Hausherren laufen, an dessen Ende Schieler den Ball in höchster Not ins Seitenaus grätschte. Der Unparteiische entschied zum Entsetzen der Weiler-Schützlinge jedoch auf Elfmeter für die Hausherren und schickte darüber hinaus Palarowski wegen Meckerns mit Gelb-Rot vom Feld. Dieses Geschenk nahmen die Mayener an und verwandelten den Strafstoß zum 3:2. Die verbliebenen acht Feldspieler der SGH warfen danach alles nach vorne. Einen langen Ball von Weiler in den Strafraum verlängerte Christian Baur zu Schieler, der von seinem Gegenspieler im Kopfballduell leicht angegangen wurde und zu Boden ging. Erneut entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, wobei auch diese Entscheidung sicherlich als höchst zweifelhaft zu bezeichnen war. Wie schon in der ersten Hälfte schnappte sich Dederichs den Ball und verwandelte sicher zum 3:3-Ausgleich. Sofort nach dieser Aktion wurde das Spiel abgepfiffen, wodurch es beim aus Sicht der Gäste höchst unbefriedigenden Unentschieden blieb.
Insgesamt muss man konstatieren, dass die eklatante Schwäche in der Chancenverwertung sowie fehlende Konzentration in den entscheidenden Momenten den ersten Saisonsieg verhindert haben. Hinzu kam an diesem Tag sicherlich auch eine gehörige Portion Pech mit diversen Schiedsrichterentscheidungen. Nichts desto trotz muss der Blick für die SGH nun wieder nach vorne gehen und auf das kommende Heimspiel gegen Eich hingearbeitet werden. Hier wird es in allen Bereichen eine Steigerung brauchen, um den lange ersehnten ersten Sieg einzufahren.
 
Für die SGH spielten:
S.Hoffmann- Münch (J.Hoffmann/30.), Baur, Vitten, Schmitz- Dederichs, Hertel, Schieler, Halvorsen (Weiler/61.)- Schneider (Palarowski/61.), Heintz
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Sonntag (29.09.) um 14:30 Uhr auf die SG Eich. Das Spiel findet im Adenauer Eifelstadion statt.





 
Ein Pokalerfolg fürs Selbstvertrauen
 
Die SG Hocheifel hat nur zwei Tage nach der sehr enttäuschenden 0:2- Heimniederlage gegen die U23 des Ahrweiler BC für eine kleine Überraschung gesorgt und ist durch einen 1:2- Auswärtssieg beim SV Dernau am Dienstagabend in die nächste Runde des Kreispokals eingezogen.
Die Vorzeichen vor der Partie im Ahrtal waren alles andere als gut für die Kombinierten aus der Hocheifel, hatte man doch nur 48 Stunden zuvor die vierte Niederlage im vierten Ligaspiel hinnehmen müssen. Zudem fielen mit Tobias Weiler, Luca Dederichs, Dennis Palarowski, Moritz Hoffmann und Martin Hertel gleich fünf Akteure für das Pokalspiel aus, die gegen den ABC noch auf dem Platz gestanden hatten. Dafür konnte man jedoch glücklicherweise kurzfristig auf Patrick Schneider, Frank Wiese und den A-Jugendlichen Manuel Daniels zurückgreifen.
Tobias Weiler, der sein Team grippebedingt nur von der Seitenlinie unterstützen konnte, hatte sowohl das taktische System als auch die Ausrichtung der Mannschaft verändert. So agierten die Gäste in einem klassischen 4-4-2-System, wobei sie wesentlich defensiver standen als zuletzt und den Hausherren aus Dernau weitestgehend den Spielaufbau überließen. Durch eine hohe Laufbereitschaft und viele gewonnene Zweikämpfe präsentierten sich die Weiler-Schützlinge dadurch als äußerst unangenehmer Gegner, der in der ersten Hälfte zwar weniger Ballbesitz, dafür jedoch ein Chancenplus verbuchen konnte. Allerdings verpassten sowohl Max Heintz als auch Patrick Schneider mit ihren Versuchen denkbar knapp die Führung. Auf der Gegenseite war ein Schuss ans Außennetz in Bedrängnis schon das Gefährlichste, das auf das Tor des souveränen Steffen Hoffmann zukam.
Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste sofort wieder gut im Spiel, jedoch schlichen sich vermehrt Unaufmerksamkeiten in das Aufbauspiel der SGH, sodass der SV Dernau nun auch einige Torraumszenen für sich verbuchen konnte. Aus einem solchen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung resultierte in der 50. Minute dann auch der Gegentreffer, als die Hausherren den Gegenangriff nahezu perfekt ausspielten und ein Dernauer Akteur nach einer flachen Hereingabe den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Doch anstatt angesichts des Rückstandes den Kopf hängen zu lassen, gaben die Gäste nur drei Minuten später die passende Antwort: Nach einem Eckball gelang es den Dernauern nicht, den Ball aus dem Strafraum zu klären, wodurch Patrick Schneider in bester Stürmermanier mit einem wuchtigen Schuss aus dem Gewühl heraus den Ausgleich für seine Farben herbeiführen konnte. Nur kurze Zeit später hätte Schneider seine tolle Leistung sogar noch mit einem zweiten Treffer krönen können, als er auf Vorlage von Heintz völlig frei vor dem Dernauer Tor auftauchte, den Ball jedoch wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbeischob. In der Folgezeit sahen die Zuschauer ein recht offenes Pokalspiel mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, das sehr intensiv, aber stets fair geführt wurde. Als sich ein Großteil der Beteiligten bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatte, war es Anh Nguyen, der einen abgeprallten Ball aus knapp 30 Metern mit vollem Risiko volley aufs Tor brachte und dann etwas Glück hatte, dass das Leder von einem Abwehrbein unhaltbar abgefälscht wurde und so ins Netz zur vielumjubelten 1:2-Führung für die SGH flog. Die anschließende Schlussoffensive des SV Dernau verteidigten die Gäste sehr routiniert, wodurch das Ergebnis bis zum Schlusspfiff durch den starken Unparteiischen Rolf Schellberg Bestand hatte.
Fast noch wichtiger als der Einzug in die nächste Pokalrunde ist die Stärkung des Selbstvertrauens, die mit dem Erfolg in dem schwierigen Auswärtsspiel einhergeht. Das Spiel war ein klares Signal, dass das Team vollends intakt ist und selbst unter widrigen personellen Bedingungen in der Lage ist, gegen direkte Ligakonkurrenten zu gewinnen. Diese positive Erfahrung gilt es nun in das richtungsweisende Spiel in Mayen am kommenden Samstag mitzunehmen.
 
Für die SG Hocheifel spielten:
S.Hoffmann- Münch (J.Hoffmann/81.), Baur, Vitten, Schmitz- Wiese, Schieler, Nguyen, Halvorsen- Schneider (Daniels/89.), Heintz
 
Ausblick:
Die SGH trifft am kommenden Samstag (21.09.) auswärts auf den SV Rheinland Mayen. Das Spiel findet um 18:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mayen statt.





 
SGH verliert erneut mit 1:0
 
Die SGH hat auch ihr drittes Ligaspiel in der laufenden Saison verloren. Beim Aufsteiger SC Saffig musste sich die Mannschaft wie bereits in der Vorwoche in Bad Breisig denkbar knapp mit 1:0 (1:0) geschlagen geben. Dadurch verbleibt sie weiterhin mit 0 Punkten im Tabellenkeller.
Die Vorzeichen vor der Partie waren denkbar schlecht, waren die Gäste aus Adenau aufgrund diverser Ausfälle doch nur mit insgesamt 12 Spielern angereist. Dennoch zeigten sie von der ersten Minute an eine starke Vorstellung und eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche. Zwar spielte sich die Partie in der ersten halben Stunde praktisch ausschließlich zwischen beiden Strafräumen ab, es waren jedoch die Schützlinge von Tobias Weiler, die wesentlich mehr Ballbesitz hatte, durchaus ansehnliche Kombinationen zeigten und auch in den Zweikämpfen sehr präsent waren. Lediglich im Spiel nach vorne haperte es erneut, sodass man aus der optischen Überlegenheit nur relativ wenig Torgefahr entwickeln konnte. Auch die Hausherren, die vor allem auf schnelles Umschaltspiel setzten, konnten sich zunächst noch keine zwingenden Gelegenheiten herausspielen. Einen ersten gefährlichen Distanzschuss konnte SGH-Keeper Steffen Hoffmann gekonnt über die Latte lenken. In der 33. Spielminute übersah der Unparteiische nach einem langen Diagonalball der Hausherren eine recht deutliche Abseitsstellung eines Saffiger Flügelspielers, sodass dieser völlig frei auf Hoffmanns Tor zulaufen konnte und den Ball mit etwas Glück über den Innenpfosten ins Tor beförderte. Trotz des Rückschlages ließen die Gäste die Köpfe nicht hängen und blieben bissig.  Kurz vor dem Pausenpfiff hätten sie beinahe den Ausgleich erzielt, als Dennis Palarowski mit einem tollen Solo mehrere Gegenspieler austanzte und sein Schlenzer das Gehäuse um wenige Zentimeter verfehlte.
Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste weiterhin sehr mutig und hatten fast noch mehr Ballbesitz als vor der Pause, jedoch boten sich den Hausherren mehrfach riesige Kontergelegenheiten. Gleich zweimal zeigte dabei Hoffmann seine ganze Klasse und konnte ein weiteres Gegentor durch herausragende Reflexe verhindern. Darüber hinaus verzogen die Hausherren zweimal aus sehr aussichtsreicher Position über das Tor. Auf der Gegenseite fehlte es trotz aller Bemühungen an der letzten Durchschlagskraft, sodass es Distanzschüsse von Tobias Weiler und Martin Hertel waren, die das Saffiger Tor noch am ehesten gefährden konnten. In der Schlussphase der Begegnung drückten die Gäste dann trotz fehlender Wechselmöglichkeiten stark auf den Ausgleich und beinahe hätte Moritz Hoffmann diesen auch herbeigeführt, allerdings konnte der ebenfalls sehr gut aufgelegte Torhüter der Saffiger Hoffmanns Kopfball stark abwehren. Dadurch blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:0 für die Heimmannschaft und die SGH musste trotz ihrer bisher besten Saisonleistung erneut ohne Punkte die Heimreise antreten.
Insgesamt fehlt dem Team aktuell neben der offensiven Durchschlagskraft auch das Spielglück, das man benötigt, um enge Spiele auf Augenhöhe auch einmal für sich zu entscheiden. Zudem führt die schwierige Personalsituation momentan dazu, dass es der Mannschaft an Alternativen von der Bank mangelt. Hier besteht allerdings Grund zur Hoffnung, dass schon am kommenden Sonntag im ersten Heimspiel der Saison einige der angeschlagenen Spieler wieder auf dem Platz stehen können.
Für die SGH spielten:
S.Hoffmann- Münch, Baur, Vitten, Schmitz- Weiler, Hertel- Heintz, Nguyen, M. Hoffmann- Palarowski
 
Ausblick:
Das nächste Spiel bestreitet die SGH am kommenden Sonntag (15.09.) zuhause gegen die U23 des Ahrweiler BC. Anstoß ist um 14:30 Uhr im Adenauer Eifelstadion.